2.7 Alle Teilnehmer sollten nachbeobachtet werden

Dies ist der 19. Beitrag einer Blogserie zu einer Zusammenstellung von „Schlüsselkonzepten zur besseren Bewertung von Aussagen zu Behandlungen“, die im Rahmen des Informed Health Choices (IHC) Projektes erarbeitet wurden. Jeder der insgesamt 36 Blogbeiträge befasst sich mit einem der Schlüsselkonzepte, die als wichtig dafür erachtet werden, Aussagen zu Wirkungen von Behandlungen besser verstehen und einordnen zu können.

Dass Teilnehmer aus Studien ausscheiden oder nicht nachbeobachtet werden können ist in der Forschung nichts ungewöhnliches, kann jedoch zu verzerrten Einschätzungen der Wirkung von Behandlungen führen.

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Welche Art von Bewegung hilft bei Rückenschmerzen?

Regelmässige Bewegung hilft Kreuzschmerzen vorzubeugen oder zu lindern. Mehrere Cochrane Reviews untersuchten, wie wirksam verschiedene Bewegungsformen bei unspezifischen Kreuzschmerzen sind. Um diese Bewegungsformen geht es in dem dritten Beitrag unserer Serie „Wenn der Rücken schmerzt“.

Eine falsche Bewegung beim Zeltaufbau am Wochenende – und da waren sie wieder, meine Kreuzschmerzen. Erst vor ein paar Wochen musste ich mich arbeitsunfähig melden, da ich vor Schmerzen kaum aus dem Bett kam und auch nicht in der Lage war, mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Mein Arzt diagnostizierte sogenannte „akute, unspezifische Rückenschmerzen“ und schrieb mich krank. Somit zähle ich mich von nun an zu den 20% der Erwerbstätigen, die aufgrund von Rückenschmerzen schon einmal krankgeschrieben wurden. Mein Arzt verordnete mir zwar ein Medikament zur Schmerzlinderung. Mir war jedoch auch bekannt, dass Bewegung bei Rückenschmerzen wichtig ist. Aber welche Art der Bewegung hilft am meisten? Das wollte ich herausfinden und durchforstete die Cochrane Library zu diesem Thema.

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2.6 Alle Ergebnisse von Teilnehmern einer Vergleichsstudie sollten auf dieselbe Weise ermittelt werden

Dies ist der 18. Beitrag einer Blogserie zu einer Zusammenstellung von „Schlüsselkonzepten zur besseren Bewertung von Aussagen zu Behandlungen“, die im Rahmen des Informed Health Choices (ICH) Projektes erarbeitet wurde. Jeder der insgesamt 36 Blogbeiträge befasst sich mit einem der Schlüsselkonzepte, die als wichtig dafür erachtet werden, Aussagen zu Wirkungen von Behandlungen besser verstehen und einordnen zu können.

Viele, die sich mit klinischer Forschung beschäftigen, kennen das Konzept der „Verblindung“: Ein Patient, der eine Behandlung erhält, oder ein Arzt (oder andere Person), die die Behandlung durchführt, haben keine Kenntnis davon, welche Behandlung der Patient bekommen bzw. der Arzt verabreicht hat. Reicht das aber aus, um einem ‚Beobachter-Bias‘ (der Verzerrung bzw. Verfälschung von Studienergebnissen durch die bewusste oder unbewusste Beeinflussung des Untersuchers aufgrund seiner Kenntnis der Zuteilung) vorzubeugen?

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