Der Herbst-Winter-Depression zuvorkommen

Herbst-Winter-Depression kehrt bei den meisten Betroffenen jährlich wieder, sobald die Tage kürzer werden. Dieses regelmäßige Auftreten bietet die Möglichkeit, vorbeugend einzugreifen. Doch ob solche Maßnahmen wirklich helfen, bleibt nach wie vor unklar.

So schön der Herbst für viele Menschen ist – für manche markiert er den Beginn einer gefürchteten Zeit. Rund 2,5% der Bevölkerung in unseren Breiten leiden an Herbst-Winter-Depression (1,2). Das ist eine Form der Depression, die im Herbst beginnt und erst im Frühling wieder aufhört. Man spricht dann von einer Herbst-Winter-Depression, wenn depressive Episoden in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Jahren im Herbst bzw. Winter auftreten und nicht durch andere Faktoren erklärt werden können (z.B.: Arbeitsplatzverlust bei Saisonarbeitern und –arbeiterinnen) (3).

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SAD – Kann die Winterdepression verhindert werden?

Saisonal abhängige Depression (SAD) kehrt bei den meisten Betroffenen jährlich wieder, sobald die Tage kürzer werden. Dieses regelmäßige Auftreten wäre eigentlich die perfekte Voraussetzung für Vorbeugungsmaßnahmen – doch wir wissen erstaunlich wenig über die Prävention von SAD.

Kürzlich sind vier Cochrane Reviews zur Herbst/Winterdepression erschienen; sie haben sich jedoch nicht mit der Behandlung auseinandergesetzt, sondern mit der Vorbeugung. Weiterlesen