2.13 Angaben zu relativen Risiken können irreführend sein

Wir leben heute im Zeitalter von „Big Data“, mit Zugriff auf so viel mehr Informationen als alle unsere Vorfahren es jemals hatten. Mit einer kurzen Google-Suche kann man zu fast allem eine Statistik finden – aber kann man ihr auch vertrauen? Wir müssen sehr umsichtig sein, wenn wir die vielen Daten, mit denen wir konfrontiert werden, auch richtig interpretieren wollen.

Dies ist der 25. Beitrag einer Blogserie zu „Schlüsselkonzepten zur besseren Bewertung von Aussagen zu Behandlungen“, die im Rahmen des Projektes Informed Health Choices erarbeitet wurden. Jeder der insgesamt 36 Blogbeiträge befasst sich mit einem Schlüsselkonzept, die wichtig dafür sind, Aussagen zu Wirkungen von Behandlungen besser verstehen und einordnen zu können. 

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Noch ein Scheibchen Wurst

So langsam legt sich die Aufregung um die WHO-IARC*-Meldung, wonach verarbeitete Fleischprodukte Krebs auslösen. Zeit sich zu fragen, was von dieser Diskussion hängen bleiben wird.

Erst noch einmal zu den Fakten: Grundsätzlich hat WHO-IARC nichts Falsches kommuniziert, die Risikosteigerung für Darmkrebs ist wohl gegeben. Wie die Evidenz dazu ausschaut, wird hier auf medizin-transparent.at (http://www.medizin-transparent.at/fleisch) ausführlich dargestellt.

Die Reaktionen auf die Meldung des WHO-IARC reichten vom typischen medialen Alarmismus bis hin zu politischen Absurditäten Weiterlesen

Weniger ist manchmal mehr – Choosing wisely

Nichts zu tun, kann die beste medizinische Entscheidung sein. Aber woher sollen wir wissen, was zu viel ist? Die Initiative „Choosing Wisely“ („weise entscheiden“) gibt Tipps und zeigt welche medizinischen Verfahren oft unnötig eingesetzt werden.

Es gibt mindestens drei gute Fragen, die jeder seiner Ärztin oder seinem Arzt vor einer Behandlung fragen sollte: Kann die Behandlung schädlich sein? Gibt es Evidenz, dass die Behandlung wirkt? Ist die Behandlung nötig? Weiterlesen