Nützliche, patientenrelevante Forschung

Forscherinnen und Forscher kämpfen um begrenzte Fördermittel, um ihre Arbeit zu finanzieren. Ein Nebenprodukt dieses Wettkampfs sind Studien, die kaum zum Erkenntnisgewinn beitragen oder sogar unnötig sind. Solche Studien werden unter dem Begriff „research waste“ zusammengefasst. Ein spannendes Thema von dem ich beim EBM-Kongress in Basel erstmals gehört habe. In diesem Blog-Beitrag möchte ich einen Überblick über dieses wichtige Thema geben.

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Evidenzbasiertes Arbeiten von Anfang an – eine neue Generation von EbM-Enthusiasten wächst heran 

Evidenzbasierte Medizin (EbM) pocht darauf, dass neben der klinischen Erfahrung und den Wünschen der Patienten und Patientinnen auch das aktuellste Wissen aus gut gemachten klinischen Studien bei Entscheidungen berücksichtigt wird. Auch wenn das eigentlich selbstverständlich klingt, ist diese Haltung noch immer nicht umfassend in der klinischen Praxis verankert.

Es dauert in der Tat oft Jahre bis Erkenntnisse aus Studien in die Praxis gelangen, wenn sie es überhaupt bis dahin schaffen*. Oft fehlt die Zeit und manchmal auch das Wissen und nötige Handwerkszeug, um die neuesten Forschungsergebnisse in die Praxis zu integrieren. Für Patienten und Patientinnen kann das im Extremfall bedeuten, dass sie wirkungslose oder sogar schädliche Behandlungen bekommen bzw. wirkungsvolle Behandlungen nicht erhalten. Weiterlesen