Es bleibt dabei: Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren schützt das Herz kaum

Der tägliche Löffel von widerlich schmeckendem Lebertran ist schon lange passé. Heute kommen Omega-3-Fettsäuren zumeist in Form kleiner Kapseln mit Fischöl, die man für ein paar Euro rezeptfrei im Drogeriemarkt kaufen kann. Doch wie viel Mehrwert hat es, zusätzliches Omega-3 in Kapselform einzunehmen? Das eben veröffentlichte Update des Cochrane-Reviews „Omega-3-Fettsäuren zur Primär- und Sekundärprävention von kardiovaskulären Erkrankungen“ sieht dafür nach wie vor wenig Evidenz. Ko-Autorin Lee Hooper von der englischen University of East Anglia erklärt die Ergebnisse in unserem Interview.

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Cochrane Nutrition: das weite Feld der evidenzbasierten Ernährung

“Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren, die zur Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen beitragen und auf die wir einen direkten Einfluss haben“, so Solange Durão, Co-Direktorin von Cochrane Nutrition – des Cochrane-Felds zum Thema Ernährung. Dieser auf einem Interview mit Solange Durão basierende Artikel stellt die breitgefächerte Arbeit von Cochrane Nutrition vor und schließt unsere Serie zum Thema „Ernährung und kardiovaskulären Erkrankungen“ auf Wissen Was Wirkt ab.

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Übergewicht : Darf’s auch ein bisschen mehr sein?

Jedes Kilo zu viel verkürze das Leben, sagen die einen. Andere dagegen glauben, dass ein bisschen mehr auf den Rippen sogar nützen könnte. In unserer Blogserie zu „Ernährung und kardiovaskuläre Erkrankungen“ geht es in diesem sechsten Artikel um den Forscher-Streit über den Zusammenhang zwischen Body Mass Index (BMI) und Sterblichkeit. Das Thema ist ein Lehrstück darüber, wie schwer es sein kann, die Ergebnisse großer Beobachtungsstudien zu deuten.

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Die richtige Wahl von Fetten und Kohlenhydraten – eine Herzensangelegenheit?

Adventzeit ist Kekszeit – die süßen Verführer gehören zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Doch sieht man sich die Zutatenliste von Vanillekipferl und Co näher an wird schnell klar: Da stecken jede Menge Fette und Kohlenhydrate drin. Was für unsere Geschmacksnerven ein ganz besonderes Erlebnis ist, tut unserer Gesundheit nicht unbedingt gut – besonders dem Herz-Kreislauf-System könnten die Zutaten schaden. Im vierten Teil unserer Blogserie „Ernährung und kardiovaskuläre Erkrankungen“ gehen wir der Frage nach, was die Evidenz zum Einfluss von Fetten und Kohlenhydraten auf die Herzgesundheit sagt. Mehrere Cochrane Reviews haben sich dieser Frage gewidmet, die wir in diesem vierten Beitrag zu unserer Blog-Serie zu „Ernährung und kardiovaskulären Erkrankungen“ vorstellen möchten.

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Toastbrot, Reiswaffel, Cornflakes adé? Beugen Ernährungsformen mit einem niedrigen glykämischen Index kardiovaskulären Erkrankungen vor?

Der glykämische Index – ein Richtwert für den Anstieg des Blutzuckers durch die Nahrung – ist vor allem Diabetikern ein Begriff. Was sagt der glykämische Index von Lebensmittel aus und warum könnte er für die Entstehung von kardiovaskulären Erkrankungen relevant sein? Um diese Frage geht es in diesem dritten Artikel der Wissen Was Wirkt Serie „Ernährung und kardiovaskuläre Erkrankungen“.

Morgens schnell ein Toastbrot mit Marmelade, im Büro zwei Reiswaffeln und vor dem Mittag noch eine kleine Schale Cornflakes, weil plötzlich eine Heißhungerattacke kam. Der Blutzucker schwankt und die Bauchspeicheldrüse muss in den wenigen Stunden häufig arbeiten. Wieso? Die genannten Snacks sind kohlenhydratreich – sie enthalten also Zucker, der je nach Beschaffenheit des Nahrungsmittels unterschiedlich schnell ins Blut gelangt.

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